Human Therapy in meiner Praxis – wie eine Sitzung abläuft
Human Therapy in meiner Praxis richtet sich an Menschen, die spüren: Reden allein reicht nicht mehr – der Körper will mit einbezogen werden. Gleichzeitig ist da oft Unsicherheit: Was passiert da genau? Muss ich mich ausziehen? Was, wenn ich nichts fühle – oder zu viel?
Hier bekommst du einen klaren, ruhigen Einblick, wie eine Sitzung Human Therapy in meiner Praxis in Aschaffenburg typischerweise abläuft – und was dir dabei wichtig sein darf.
Ankommen – erst einmal da sein dürfen
Am Anfang steht immer das Ankommen.
Du kommst in Ruhe in der Praxis an, wir setzen uns hin und schauen gemeinsam:
- Wie geht es dir gerade – körperlich und innerlich?
- Was war in den letzten Tagen oder Wochen besonders präsent?
- Gibt es Symptome oder Situationen, die dich im Moment besonders beschäftigen?
Du musst dafür nichts perfekt „vorbereiten“ und keine vollständige Lebensgeschichte erzählen. Es geht um das, was jetzt wichtig ist.
In diesem ersten Gespräch klären wir auch, was im heutigen Termin im Vordergrund stehen soll. Manchmal ist es ein körperliches Thema, manchmal eine bestimmte Situation, manchmal eher ein innerer Zustand, für den du noch gar keine klaren Worte hast. Alles darf da sein – auch „Ich weiß nur, dass es zu viel ist“.
Orientierung – was dein System heute braucht
Bevor wir in die Körperarbeit gehen, ist mir wichtig, dass du weißt:
- was heute ungefähr passieren wird,
- welche Möglichkeiten wir haben
- und dass du jederzeit „Stopp“ sagen darfst.
Wir orientieren uns daran,
- wie stabil du dich im Moment fühlst,
- wie vertraut dir Körperarbeit schon ist
- und was dein Nervensystem heute gut mittragen kann.
Manche Sitzungen sind stärker gesprächsorientiert, andere beinhalten mehr Körperarbeit. Oft ist es eine Mischung – angepasst an dich und deinen aktuellen Zustand. Es gibt kein Schema, durch das du „durchmusst“, sondern einen Rahmen, der sich an dir orientiert.
Die Körperarbeit – Körper-Punkt-Aktivierung in Human Therapy
Ein zentrales Element von Human Therapy in meiner Praxis ist die Körper-Punkt-Aktivierung.
Das bedeutet:
- Du bleibst vollständig bekleidet.
- Die Arbeit findet in ruhiger Atmosphäre auf der Liege statt.
- Ich arbeite mit sanftem Druck an bestimmten Punkten auf deinem Körper.
Diese Punkte sind so gewählt, dass sie deinem Nervensystem helfen können, sich zu orientieren und zu regulieren. Es geht nicht um „Durchhalten“ oder „Aushalten“, sondern darum, dass dein System nach und nach lernt:
- zwischen Alarm und Sicherheit zu unterscheiden,
- alte Anspannungsmuster zu lockern
- und wieder mehr in Zustände zu finden, in denen Erholung möglich ist.
Du musst dabei nichts Bestimmtes fühlen oder „leisten“. Es gibt kein richtig oder falsch. Alles, was sich zeigt – oder auch nicht zeigt – ist Information darüber, wie dein System im Moment arbeitet.
Während der Behandlung – so viel Austausch, wie stimmig ist
Während der Körperarbeit bist du nicht einfach „weggelegt“. Wir bleiben in Kontakt.
Je nach Situation kann es hilfreich sein,
- zwischendurch kurz zu erzählen, was du wahrnimmst,
- bestimmte Stellen im Körper bewusster zu spüren,
- innere Bilder oder Gedanken, die auftauchen, mit einzubeziehen.
Es ist aber genauso in Ordnung, wenn du eher still wirst und nach innen sinkst. Wir gestalten den Prozess so, dass er tragbar bleibt.
Wenn etwas zu viel wird oder sich nicht stimmig anfühlt, ist das keine Störung, sondern ein wichtiges Signal. Dann passen wir Tempo, Druck, Position oder Vorgehen an. Du musst nichts „aushalten“, um „gut mitzumachen“.
Nachspüren – den Körper wieder „einsammeln“
Am Ende der Behandlung gibt es Zeit zum Nachspüren:
- Wie fühlt sich dein Körper jetzt an im Vergleich zum Beginn?
- Gibt es Stellen, die sich leichter, wärmer, weicher oder präsenter anfühlen?
- Was nimmst du emotional oder gedanklich wahr?
Manche Veränderungen sind deutlich spürbar, andere eher leise im Hintergrund. Beides ist in Ordnung.
Wir schauen gemeinsam, was du aus der Sitzung mit in deinen Alltag nehmen kannst – zum Beispiel:
- eine Körperstelle, auf die du in den nächsten Tagen besonders achtsam achten möchtest,
- eine kleine, konkrete Unterstützung für stressige Situationen (z. B. Atem, Haltung, kurze Pause),
- oder einen Satz, der dir als innere Orientierung dient.
So bleibt die Sitzung nicht nur ein „guter Moment“, sondern wird schrittweise im Alltag verankert.
Erste Sitzung und weitere Termine – was ist anders?
Die erste Sitzung Human Therapy dient oft stärker der Orientierung:
- Wir lernen uns kennen.
- Du bekommst ein Gefühl dafür, wie ich arbeite.
- Ich bekomme einen ersten Eindruck davon, wie dein System reagiert.
Deshalb plane ich für den ersten Termin häufig etwas mehr Zeit ein als für Folgetermine – das Honorar bleibt dabei gleich. Du sollst nicht das Gefühl haben, dich beeilen zu müssen, um alles Wichtige unterzubringen.
In weiteren Sitzungen können wir gezielter an Themen anknüpfen, zum Beispiel:
- bestimmte Körpersymptome,
- Belastungssituationen im Alltag oder Beruf,
- innere Muster wie Flucht, Kampf oder Erstarren,
- eingefrorene Gefühle oder innere Leere.
Human Therapy ist dabei kein „Schnellprogramm“, sondern ein Prozess in deinem Tempo. Du bestimmst mit, wie tief wir gehen und wie häufig die Termine stattfinden.
Ein kleiner Impuls für heute – ohne Termin, nur für dich
Unabhängig von einer Sitzung kannst du dir einen Moment Zeit nehmen und dich fragen:
- Wie geht es meinem Körper im Moment wirklich, wenn ich ehrlich bin?
- Welche Stelle in meinem Körper wirkt im Alltag besonders erschöpft, gespannt oder überlastet?
- Was wäre ein kleiner Schritt, dieser Stelle heute etwas Gutes zu tun – Wärme, Ruhe, Bewegung, ein klares Nein, ein bewusster Atemzug?
Es geht nicht darum, alles sofort zu verändern, sondern einen Anfang zu machen: deinem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit und Freundlichkeit zu schenken.
Sanfter nächster Schritt – Human Therapy in meiner Praxis in Aschaffenburg
Wenn du mit mir besprechen möchtest, ob Human Therapy in meiner Praxis in Aschaffenburg für dich passend sein könnte, können wir das in einem kurzen, kostenfreien Erstgespräch klären.
Melde dich dafür einfach telefonisch oder per E-Mail – so, wie es sich für dich am stimmigsten anfühlt. In diesem Gespräch schauen wir:
- welche Themen und Symptome dich gerade beschäftigen,
- wie dein Nervensystem sich im Alltag zeigt
- und ob Human Therapy mit Körper-Punkt-Aktivierung ein sinnvoller Weg für dich sein kann.
So kannst du in Ruhe prüfen, ob diese Form der Begleitung zu dir passt – ohne Druck, ohne Verpflichtung, aber mit der Möglichkeit, deinem System Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit und Entlastung zu schenken.
